Hauschronik


Das Altstadthotel Weisse Taube im Wandel der Zeit...

Altstadt Hotel Weisse Taube Salzburg - Unser Haus im Wandel der Zeit

Als seinerzeit die Festung Hohensalzburg auf dem Nonnberg erbaut wurde, entstand am Fuße derselben ein kleiner Burgflecken. Der Erbauer Herzog Theodo machte dieses und ein weiteres Grundstück im nahen Umkreis dem heiligen Rupert zum Geschenk, der daraufhin um das Jahr 700 das Kloster St. Peter und das Marienkloster auf dem Nonnberg gründete. Die beiden Klöster teilten sich den Besitz des geschenkten Grundes, auf dem nach und nach Wohnhäuser erbaut wurden. Zum Schutz vor den Wasserschwallen der Salzach errichtete man einen Damm, ein sogenannten "gehai". Diese Bezeichnung wurde später in "Kai" umgewandelt und wurde zum Namensgeber für den benachbarten Stadtteil.

Bereits im Jahre 1365 stand am vorderen Kai auf St. Peter‘schem Grunde das "Haus gegen der Tumber Spital (Domherrnspital)“, benannt nach seiner Nachbarschaft. Es war zunächst im Besitz von Probst Peter von Dorenperch, danach gehörte es Margaret Schawchsgawin, der Mutter des Pfarrers Heinrichs zu Gastein.

1369 erwarb es der erzbischöfliche Kuchlmeister und Pfarrer zu St. Ciriak namens Martin. 1371 ging es in den Besitz des Klosters St. Peter über. In den Folgejahren blieb das Haus in Privatbesitz: 1393 Ulrich der Zelber zu Kaprun, 1405 Bartholomä der Tischler, 1434 die Panderlerin, 1442 Chunrat, 1463 Alerius Goldschmied, 1468 Martin und Elspet Pandler, 1473 Lukas Zeyringer und 1481 Stempfer, beide Bürger zu Salzburg. 1491 wurde das Haus von der Schneiderinnung erworben, in dessen Besitz es bis 1809 verblieb.

Am 23. Dezember 1809 ging es durch Lizitation in den Besitz des Chirurgen Josef Reisenberger über, unter dem es den Namen „Gasthaus zum goldenen Frieden“ erhielt. Auf ihn folgten: 1858 Johann Trauner, 1874 Johann Meindl, 1879 Josef und Maria Elsenwenger, 1890 Josef und Maria Pichler, 1894 Johann und Maria Pahl und 1903 Josef und Anna Baumann.

1904 wurde das Haus vom damaligen Gemeinderat und Ehrenbürger der Stadt Salzburg Josef Haubner gekauft und umbenannt zu „Gasthof Weisse Taube“. 1929 übergab er es seinem Sohn Heinrich und dessen Gattin Anna, 1961 übernahmen es deren Kinder Sepp und Olga Haubner. Sie bauten das Haus 1965 zur Gänze um und erneuerten den im Jahr 1944 durch Bomben beschädigten Teil.

1992 traten Tochter Doris und ihr Mann Helmut Wollner in die Hotelgesellschaft ein.

Im Frühjahr 2010 gestaltete die Familie Wollner den Empfangs- und Frühstücksbereich neu. Dabei wurde besonders Wert darauf gelegt zu modernisieren, aber auch Altes und Traditionelles zu bewahren.

Am 01. Januar 2014 wurde das Hotel von Frau Christine GMACHL übernommen.

 

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